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Cobolli sagt für Generali Open Kitzbühel ab
Nachdem Flavio Cobolli am Mittwoch beim ATP-250-Turnier in Umag in der ersten Runde gegen den Argentinier Román Andrés Burruchaga weitgehend chancenlos ausgeschieden war, entschied er sich am Donnerstag, vor den Hartplatzturnieren in Übersee eine zweiwöchige Spielpause einzulegen. Davon ist leider auch das Generali Open Kitzbühel betroffen.
Cobolli selbst richtete sich per Videobotschaft an die Kitzbühel-Fans: „Ich hatte mich wirklich sehr darauf gefreut, wiederzukommen. Nach den vielen Matches in den vergangenen Wochen brauche ich nun aber eine Pause, um neue Energie zu tanken und mich vor der Reise in die USA ein paar Tage zu erholen. Vielen Dank an alle vor Ort. Ich hoffe, wir sehen uns im nächsten Jahr wieder“, so der Italiener.
„Die Enttäuschung ist natürlich groß. Wir haben ihn heuer bereits sehr früh verpflichtet – zu einem Zeitpunkt, als er noch in den Top 20 stand. In den vergangenen Wochen hat er wirklich sehr viel und sehr erfolgreich gespielt“, zeigte sich Turnierdirektor Alexander Antonitsch enttäuscht.
„Mit der Einschreibe-Deadline, die immer einige Wochen vor Turnierbeginn liegt, haben wir das Unsere getan, um ein attraktives Spielerfeld zusammenzustellen. Danach ist man als Veranstalter leider allzu oft nur noch Passagier. Welche Turniere die Spieler im Vorfeld bestreiten und wie sie ihre Kräfte einteilen, liegt nicht in unserer Hand. Als Turnierdirektor macht man sich fast schon Sorgen, wenn ein Spieler zuvor derart viel und erfolgreich spielt“, so Antonitsch und weiter: „Gott sei Dank konnten wir mit Alexander Bublik frühzeitig auf einen zweiten Top-Ten-Spieler setzen. Er hat seine Zimmer bereits bestätigt. Dennoch sind wir heute natürlich sehr traurig über die Absage (von Cobolli; Anmerkung).“
Von der Absage profitieren nun indirekt zwei weitere interessante Spieler: Deutschlands Wimbledon-Viertelfinalist Jan-Lennard Struff, der nach seinem Erfolg in London wieder in den Top 40 steht, sowie der Italiener Lorenzo Sonego rücken in das Hauptfeld des Generali Open Kitzbühel nach. Die Qualifikation beginnt am 18. Juli.
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